38 Tipps für richtig scharfe Fotos

Scharfe Fotos sind nicht immer eine Selbstverständlichkeit, sondern erfordern viel Übung und Wissen. Hier eine Zusammenfassung von meinen besten Tipps für richtig scharfe Fotos! Hast du noch Ergänzungen ?

Grundlagen für scharfe Fotos

2 Blendstufen abblenden

Die meisten Objektive sind um 2 Stufen abgeblendet am schärfsten. Bei einer kleineren Blende krümmt sich das Licht an der Iris und die chromatische Unschärfe steigt an. Bei einer größeren Blende werden die oft schlechteren Randbereiche der Optiken genutzt.

ISO-Werte verringern

Begehe nicht den Fehler und wähle zu hohe ISO-Werte statt einer etwas längeren Belichtungszeit. Das entfernen von Bildrauschen reduziert bei der Bearbeitung die Schärfe deutlich! Verwackelte Fotos sind zwar schlechter als verrauschte, aber übertreibe es nicht mit der Lichtempfindlichkeit. ISO 100 ist ideal, ISO 50 ist bei Canon angeblich nur eine Softwarelösung und kann damit bei der Nachbearbeitung nachgestellt werden. Bei aktuellen Kameras sind ISO-Wert bis 400 sehr gut, bis ISO 800 noch OK. Auf ISO 1600 würde ich nur am Vollformat zurückgreifen.

Streulichtblende benutzen

Die Streulichtblende oder auch Gegenlichtblende blockt einen Großteil vom ungewolltem Licht ab und erhöht so den Kontrast des Motives. Das Schärfempfinden wird dadurch maßgeblich gesteigert. Streulichtblenden an Festbrennweiten sind übrigens am effektivsten, da sie genau auf eine Brennweite abgestimmt sind.

Lichtstarke Objektive

Durch Lichtstarke Objektive können ISO- und Blendwerte klein und Belichtungszeiten kurz gehalten werden. Was das bringt findest du unter den jeweiligen Attributen.

Festbrennweiten verwenden

Festbrennweiten sind oft wesentlich schärfer als Zoomobjektive. Auch wenn es nicht mehr so schlimm ist wie in den Anfängen der Fotografie, ist doch ein deutlicher Unterschied bemerkmar. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, weswegen du immer nachforschen solltest welches das schärfste Objektiv in deiner eigenen Preisklasse und im entsprechenden Brennweitenbereich ist.

Extremwerte vermeiden

Entferne dich etwas mehr vom Motiv als nur um die Naheinstellgrenze und nutze nicht die Endbereiche des Zooms. Objektivhersteller versuchen alles, um die Extremwerte der Linsen zu dehnen, wobei auch die Qualität absinkt. Informiere dich, in welchen Bereichen dein Objektiv am stärksten ist! MTF Tabellen bringen nicht viel, aber können dabei helfen den letzten Kick in deine Werke zu zaubern.

Objektive justieren

Deine Objektive solltest du regelmäßig zum „Check and Clean“ in die Canon Werkstatt bringen. Durch Stöße und Schläge können sich die Linsen im Objektiv leicht verstellen, wodurch Schärfe und Kontrast nachlassen. Das Justieren ist in der 1-jährigen Garantiephase kostenlos.

Oneshot-Modus benutzen

Der Oneshot-Modus ist wesentlich besser, da er auf komplizierte und ungenaue Geschwindigkeitsberechnungen verzichtet. Bei starren, langsamen oder pendelnden Motiven solltest du daher mit Oneshot arbeiten.

Überprüfung auf dem Display

Noch beim Shooting solltest du die Fotos auf dem Display kontrollieren, dann kannst du bei Bedarf misslungene Fotos nachholen. Wichtig ist, dass du maximal Zoomst, da kleine Fotos immer wesentlich schärfer wirken, als sie es wirklich sind!

Lichtrichtung und Gegenlicht

Die Richtung ist sehr wichtig für die Schärfe. Generell solltest du Gegenlicht, dass direkt in die Linse fällt vermeiden da es den Kontrast und die Schärfe mindert. Arrangierst du dagegen dein Motiv so, dass eine Lichtquelle dahinter ist, bekommt es einen schönen Lichtsaum und wirkt schärfer. Seitlich einfallendes Licht betont dagegen Unebenheiten und fügt somit ebenfalls ein gewisses Maß an Schärfe hinzu.

Bewegte Motive

Wähle eine kurze Belichtungszeit bei Motiven die sich Bewegen. Ist sie zu lang, kommt es zu Bewegungsunschärfen. Die Faustformel für Belichtungszeiten aus der Hand hilft hier nicht. Stattdessen musst du so lange probieren, bis du die richtige Zeit gefunden hast. Je kürzer sie ist, um so schärfer wird dein Foto!

Schärfeebene positionieren

Der scharfe Bereich beim Fotografieren ist in Form einer zweidimensionalen Ebene angeordnet. Erst durch die Tiefenschärfe kommt die dritte Ebene hinzu. Es ist wichtig die Schärfeebene richtig an zu ordnen. Diese steht immer parallel zum Sensor. Hier ein Beispiel: Vor dir steht ein Modell und du hockst, so dass das Objektiv auf Bauchhöhe des Modells ist. Zielst du nun auf dessen Bauch, ist die Schärfeebene deckungsgleich mit dem Modell. Dadurch ist es von Kopf bis Fuß scharf. Zielst du hingegen nach oben auf den Kopf, neigt sich die Kamera etwas, wodurch der Sensor im Bezug zum Modell neigt. Jetzt tangiert die Schärfeebene das Modell nur an einem Punkt. Details die von diesem Punkt entfernt liegen, werden zunehmend unschärfer.

Scharfe Fotos mit Stativ

Stativ, Einbein oder Auflage

Wenn es möglich ist, solltest du die Kamera durch ein Stativ oder eine Feste Unterlage stabilisieren. Auch bei sehr kurzen Belichtungszeiten macht sich dies bemerkbar. Das Stativ sollte über genug Eigengewicht verfügen, um Schwingungen zu dämpfen und durch seine Trägheit leichte Bewegungen verhindern.

Zeit- oder Fernauslöser

In Verbindung mit dem vorangegangen Tipp, lassen sich mit Zeit- oder Fernauslöser die Schwingungen weiter verringern.

Bildstabilisator abschalten

Bei den modernen Bildstabilisatoren wird eine Linse im Objektiv über Magnete beweglich in der Schwebe gehalten um Schwingungen aus zu gleichen. Dabei zittert diese Linse selbst etwas! Da die Kamera auf dem Stativ im Idealfall nicht wackelt, solltest du den Bildstabilisator deaktivieren, dann rastet die entsprechende Linse fest ein und das Foto wird schärfer. Solltest du jedoch auf den Fernauslöser verzichten, lasse den Bildstabilisator vorzugsweise eingeschalten, da deine Hände das Stativ leicht zittern lassen.

Manuell fokussieren

Auf einem Stativ ist der beste Trick für scharfe Fotos das Fokussieren über den Live-View-Bildschirm. Gehe dazu in den Live-View-Modus und drücken 2 mal die Zoom-Taste. Nun betrachtest du das Motiv mit zehnfachem optischen Zoom auf deinem großen Display und du kannst manuell auf den Millimeter genau fokussieren!

Spiegelvorauslösung / Spiegelvorverriegelung

Das Herunterklappen des Spiegels sorgt für Schwingungen. Diese werden vermieden, wenn du die Spiegelvorauslösung aktivierst. Im Live-View-Modus und mit aktueller Firmware sollte der Spiegel gleich hochgeklappt bleiben, was sich durch viel leiseres Auslösen bemerkbar macht.

Langzeitaufnahmen kürzen

Langzeitaufnahmen sind schön, erhöhen aber das Bildrauschen und das nimmt deinen Fotos in der Bearbeitung ihre Schärfe. Nutze also eine Belichtungszeit so kurz es dein Motiv zulässt.

Keine Filter

Schutz- und UV-Filter sind eine tolle Sache, allerdings vermindern sie die Schärfe deiner Objektive leicht. Für wirklich scharfe Fotos sollte sich nichts außer einem guten Objektiv zwischen Sensor und Motiv befinden. Möchtest du nicht auf Filter verzichten, solltest du hier nicht sparen! Ein teures L-Objektiv mit Hama-Filter ist reine Geldverschwendung.

Scharfe Fotos aus der Hand

Körperhaltung

Bei freihändigen Fotos gehören die Ellenbogen an den Brustkorb, die Beine sollten leicht gespreizt und durchgedrückt sein. Durch diese Position bilden sich dreieckige Anordnungen der Knochen, was stabilisierend wirkt. Je mehr Gewicht die Knochen tragen, um so weniger zittern die Muskeln. Daher auch nicht verkrampfen, sondern locker bleiben. Außerdem ist es gut, wenn das meiste Gewicht der Kamera auf dem linken Arm liegt, damit die auslösende Hand locker ist.

Atmung anpassen

Langsam und flach Atmen, aber nicht die Luft anhalten. Schon nach einer Sekunde fängt der Körper an sich gegen aussetzende Atmung zu wehren und das Zittern beginnt. Stattdessen solltest du beim langsamen Ausatmen fotografieren.

Serienaufnahmen erstellen

Immer mindestens 3-4 Fotos machen. Beim Drücken und Loslassen des Auslösers verzieht die Kamera etwas, die Fotos dazwischen sind in der Regel besser. Bei ganz schlechten Bedingungen kannst du auch 10 Fotos machen und das beste auswählen- es kostet doch nichts !

Bildstabilisator aktivieren

Bei Aufnahmen aus der Hand wirken Bildstabilisatoren wahre Wunder! Gerade für Menschen mit zittrigen Händen wird es hiermit etwas leichter.

Belichtungszeit kürzen

Die richtige Belichtungszeit ist so kurz wie möglich. Für das Minimum gibt es folgende Faustregel: 1/Brennweite*Cropfaktor. Es kann jedoch nicht schaden die Zeit noch weiter zu kürzen ! Du wirst große Schärfeunterschiede bemerken, wenn du statt 1/200s auf 1/400s oder 1/800s umstellst. Viele Fotografen überschätzen sich auch bei der Zeit, die sie noch aus der Hand fotografieren können.

Kreuzsensoren nutzen

Du solltest nur Kreuz- (Fokus-) Sensoren verwenden, da diese genauer und schneller sind als Schlitzsensoren. Leider verfügen die wenigsten Canonmodelle über mehr als einen Sensor dieser Art. In dem Fall ist es immer der Fokuspunkt in der Mitte !

Nicht Umschwenken

Nicht nach dem Fokussieren umschwenken. Versuche stattdessen auf einen Punkt zu zielen, der gleich weit entfernt ist wie dein Motiv. Croppe falls nötig, um den gewünschten Bildausschnitt zu bekommen. Je nach Entfernung zum Motiv bewegt sich der Schärfepunkt um 20-30cm Zentimeter zurück, wenn die Blickrichtung nach dem Scharfstellen verändert wird. Das reicht aus, um statt Augen auf Hände zu fokussieren und somit beim Betrachter die Schärfe subjektiv zu entstellen.

Sanftes Auslösen

Beim Auslösen selbst entstehen sehr oft die entscheidenden Verwackler. Daher möglichst entspannt, langsam und bewusst den Auslöser betätigen. Erst solltest du dich an die Mittelposition heran tasten, dann langsam Druck aufbauen, bis der Schalter nachgibt. Überspringe den Mittelpunkt auch dann nicht, wenn du über den Daumen fokussierst.

Essen fassen

Vor dem Shooting ordentlich Kohlehydrate essen und auf Fette verzichten. Die zusätzliche Energie unterdrückt Zittern.

Die Hantel

Die Kamera vor dem Shooting ein paar mal als leichte Hantel missbrauchen. Durch das Aufwärmen der Arme beruhigen sich die Muskeln und entspannen dann besser. Die Übungen aber nicht übertreiben, sonst tritt das Gegenteil ein.

Locker bleiben

Egal wie wichtig der Termin ist, locker bleiben, Muskeln entspannen, durchatmen und einen kühlen Kopf bewahren.

Blitz verwenden

Der Blitz dauert nur wenige Tausendstel und verhindert so verwackeln. Außerdem verfügen die Aufsteckblitze über Fokuslichter, die für eine genauere Fokussierung sorgen. Bei Bedarf kann der eigentliche Blitz auch abgeschalten werden und nur das Hilfslicht verwendet werden.

Hosentaschenstativ nutzen

Ein kurzes Einbein von Kamera in die Hosentasche sorgt für zusätzliche Stabilität ohne die Bewegungsfreiheit sehr zu beschränken. Das ist natürlich nur in extremen Situationen angebracht.

Schärfere Fotos durch Psychologie

Schärfepunkt treffen

Es gibt keine Tiefenschärfe! Physikalisch gibt es nur genau einen Punkt der scharf ist. Die Tiefenschärfe beschreibt den Bereich, den ein Mensch auf einem 10x15cm großen Ausdruck als scharf empfindet. Der Schärfepunkt muss aber unbedingt auf dem inhaltlichen Bildmittelpunkt liegen, da dieser sonst unscharf wirkt. Beispiel: Liegt der Schärfepunkt auf den Händen eines Sängers, bringt es auch nichts, wenn die Augen noch im Tiefenschärfebereich liegen. Der Betrachter merkt, dass die Hand schärfer ist. Der Tiefenschärfepunkt dominiert immer.

Unschärfe nutzen

Das Motiv wirkt für den Betrachter schärfer, wenn ihm ein deutlich unscharfer Bereich als Referenz geboten wird. Geeignet sind hier z.B. Vorder- und Hintergründe.

Auf Augen fokussieren

Der Blick des Betrachters deiner Fotos wandert in der Regel als erstes zu den Augen! Daher müssen die Augen der schärfste Punkt im Bild sein. Ist ein anderes Element schärfer, wirkt das ganze Foto leicht unscharf, selbst wenn es gar nicht so ist.

Gute Bildbearbeitung macht Fotos scharf

Richtiges Nachschärfen

Fotos immer mit guter Software nach schärfen. Für mich hat sich bisher Adobe Lightroom als gut erwiesen. Photoshop und ACDSee sowie viele weitere Programme bieten ebenfalls entsprechende Funktionen. Gimp und Irfanview empfand ich in diesem Bereich leider als unbefriedigend. Das Nachschärfen solltest du als letzten Arbeitsschritt zusammen mit der Rauschreduzierung vornehmen.

RAW Dateien

Immer im RAW-Modus fotografieren. Schon bei den JPG-Dateien aus der Kamera fehlen wichtige Bildinformationen. Guck dir die Thumbnails von JPG und RAW nebeneinander in Canon Digital Professional und du bemerkst einen erschreckenden Unterschied.

TIF Dateien

Wenn du zwischenspeichern willst, weiche auf TIF, PNG oder DNG aus. Immer wenn du ein JPG speicherst gehen Daten verloren, auch wenn die Qualitätseinstellungen auf 100 Prozent sind. Speicherst du 3-4 mal beim Nachbearbeiten, hast du schon eine ganze Menge Qualität verlohren.

Viel Spaß beim ausprobieren!

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16 Antworten auf 38 Tipps für richtig scharfe Fotos
  1. Ben sagt:

    Kaugummi kauen vermeiden

    wäre evtl. noch dem Punkt Körperhaltung hinzuzufügen. Denn eine Kamera kann nicht wirklich ruhig gehalten werden wenn sie an ein Gesicht gelehnt ist, dessen Mund ständig hin und her wackelt.

  2. admin sagt:

    @Ben: Bist sooo uncool!

  3. Markus sagt:

    Streulichtblenden sollten auch zum Bildwinkel passen – das ist ein Problem bei allen Zooms und oftmals bei Objektiven für Vollformat an einer Cropkamera.

    Um 1959 kamen Zoomobjektive auf den Markt – aber das waren bei weitem nicht mehr Anfangstage der Fotografie 🙂
    1826 wurde das erste Foto gemacht. 1850 rum verbreitete sich die Fotografie dank neuer Verfahren. 1888 kam die erste industriell hergestellte Massenkamera auf den Markt – die Kodak Nr. 1 das Motto „You press the button, we do the rest“ wurde da geschaffen.

  4. HalliHallo JasonTS, Danke für diese Zusammenfassung. Als Laie vergisst man schnell einmal ein paar Punkte. Werde sie ausdrucken und bei der Cam positionieren. Lass es Dir gut gehen und Pass auf Dich auf, Peter – BarchiSenior

  5. Walter Buhl sagt:

    Hallo, der Artikel über scharfe Fotos bringt excellente Infos. Danach habe ich meine 500 D auf RAW gestellt. Dann allerdings festgestellt, dass keines meines Bearbeitungsprogramme die RAW-Aufnahmen öffnet. Welches kann das ? Und natürlich, dass die Kapazität meiner Karte auf 30 % sinkt. Wie also bearbeiten ??
    Gruß W.M.B.

  6. Fotopunk sagt:

    Hi Walter,
    ich habe bisher nur 2 Programme erfolgreich zur RAW Bearbeitung genutzt. Zum einen findest du auf der CD zur Kamera eine Software. Bei Canon heißt diese „Digital Photo Professional“. Auf den ersten Blick wirkt die Software etwas leer, das liegt aber daran, dass sie zum „Entwickeln“ der Fotos gedacht ist, nicht aber für größere Bearbeitung. Die Verbesserung der Qualitaet ist nicht sehr hoch, aber du kannst die Whitebalance setzen und mit den Tonkurven spielen, ohne Lücken im Histogram zu erzeugen.

    Später bin ich dann auf Lightroom 3 umgestiegen. Das hat die Qualität meiner Fotos wesentlich verbessert, da dieses Programm viel mehr Möglichkeiten bietet. Allerdings kostet es auch 300 Euro. Dafür bietet es die selben Algorithmen wie Photoshop und kann für die Archivierung und Bearbeitung genutzt werden. Nur Photomontagen sind damit nicht möglich.

    Außerdem können ACDSee, Photoshop und Aperture mit RAW umgehen. Von all diesen Programmen findest du Testversionen, die du eine Weile nutzen kannst. Gimp öffnet diese zwar, verwendet aber nicht die vollen 14bit.

    Falls du eine Software verwendest die mit DNG umgehen kann, aber nicht mit den Raw-Dateien deines Kameraherstellers, findest du bei Adobe einen kostenlosen RAW/DNG-Converter.

    lg Micha

  7. fabi sagt:

    Nette Sammlung. Kleiner Hinweis zum Stichpunkt „Schärfebeurteilung bei maximalen Zoom am Display“. Man sollte vielleicht zwischen Kameradisplay und Monitor unterscheiden. Insbesondere Kameradisplays zoomen teilweise über 100% hinaus und skalieren. Dabei nimmt die Bildqualität wieder ab. Leider ist nicht immer ohne weiteres erkennbar, ab welcher Zoomstufe skaliert wird.

    lg fabbi

  8. steven sagt:

    Hi,
    gute Tipps..!
    Allerdings dürfte es sich an dieser Stelle um digitalen Zoom handeln.

    „…Gehe dazu in den Live-View-Modus und drücken 2 mal die Zoom-Taste. Nun betrachtest du das Motiv mit zehnfachem optischen Zoom auf deinem großen Display und du kannst manuell auf den Millimeter genau fokussieren!…“

    MfG…

    (Dieser Kommentar kann auch gelöscht werden)

  9. Fotopunk sagt:

    Hi, ja es handelt sich um digitalen Zoom. Dieser verändert das spätere Foto aber nicht, sondern dient als Bildschirmlupe, um die Schärfe zu prüfen.

  10. Eine schöne umfangreiche Sammlung an Tipps hast du hier zusammengestellt. Du schreibst, „Das Nachschärfen solltest du als letzten Arbeitsschritt zusammen mit der Rauschreduzierung vornehmen.“ Ich nehme auch das Schärfen als letzten Schritt. Machst du also die Rauschreduzierung, bei der übrigens eine menge Schärfe verloren geht, als vorletzten Schritt?

  11. Peter Borstenköter sagt:

    Wichtig ist daß man immer wieder und wieder probiert, was die Funktionen der Kamera bieten. Man sollte sich die Zeit nehmen und ein Motiv bei gleichen Lichtverhältnissen mit verschidenen Einstellungen zu fotografieren.
    Das kostet viel Zeit aber bringt Erfahrung und das ist es, was man in allen Lebensbereichen braucht.

  12. tomtom007 sagt:

    Hallo,

    super gute Tips damit kann man wirklich etwas anfangen!!! Ich möchte jedoch bezüglich der lichtstarken Objektive noch etwas ergänzen: Hohe Lichtstärke = seht teuer = sehr schwer = sehr groß (bis auf wenige Ausnahmen wie dass 50mmm 1,8 von Canon). Die Bildqualität ist in der Regel zwischen Blende 5.6 – 11 bei Zoomobjektiven am Besten. Blende 2.8 bedeutet da eine niedrigere Auflösung, insbesondere in den Ecken (Bildqualität) und die Tiefenschärfe (= Schärfentiefe) ist nur gering. Für Landschaftsaufnahmen sind große Blenden auf Grund der fehlenden Tiefenschärfe nicht geeignet. Wer dagenen Gegenstände freistellen möchte, benötigt natürlich eine große Blende.

    Noch ein Hinweis bezüglich Bildstabilisator. Gute Bildstabis erlauben eine längere Belichtungszeit (z.B. 4 mal so lange) oder eine kleinere Blende (z.B. 2 Blendenstufen). Das gilt aber nur für nicht bewegliche Objekte. Wenn also ein sich im dunklen Wald bewegendes Tier fotografiert werden soll, dann müssen Blende und Belichtungszeit sich nach dem sich beweglichen Tier richten. Da hilft es nur die ISO hochzuschrauben, wenn es zu dunkel ist.

    Vielen Dank für die sehr hilfreichen Tips! Weiter so!!!

  13. Sascha sagt:

    Hallo,

    hätte eine Frage bezüglich dem Zwischenspeichern. Da das TIF Format unverschämt viel Speicher benötigt und selbst eine 2TB Platte nach einigen Shootings recht schnell voll ist, habe ich das TIF Format bei PS zum zwischenspeichern deaktiviert und speichere als PSD ab. Ist etwas über den Qualitätsverlust beim PSD Format bekannt?

    Gruß, Sascha

  14. Fotopunk sagt:

    Ich kann es nur vermuten, würde aber sagen, dass PSD ohne Qualitätsverlust ist. Es wäre jedenfalls unlogisch, wenn nicht, da es ein Übergangsformat ist. Ich denke, dass da verlustfrei mit guten Algorythmen komprimiert wird. Tiff ist vermutlich komplett ohne Komprimierung.

  15. Patric Kuhn sagt:

    Hallo,
    Danke für die Sammlung wertvoller Tipps.
    Für viele sicherlich der Anfang einer Verbesserung, gerade Anfänger sind für solche Sammlungen immer dankbar.
    Ich werde einen Link auf deine Seite setzen damit viele davon profitieren können.
    LG

  16. TheNameOfTheGame sagt:

    Tolle Tipps 🙂 Aber „2 Blendstufen abblenden“ UND „ISO-Werte verringern“ führt zumindest bei den meisten heutzutage erhältlichen Kompaktkameras (ja, auch solche Leutz lesen sich diese Tipps durch) unweigerlich zur Unterbelichtung – doch genau das Gegenteil sollte man anstreben: Eine moderate Überbelichtung führt – hinterher am Computer auf Normalbelichtung korrigiert – zu einer Verringerung des Bildrauschens, während ein unterbelichtetes, am PC auf Normalbelichtung korrigiertes Bild, zur Verstärkung des Rauschens führt. Wer also nur eine Kompakte sein eigen nennt, ist mit so manchem super Tipp ’ne superarme Sau… 🙁

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